Yin und Yang Symbol

Yin und Yang

Yin und Yang sind zwei Begriffe aus der chinesischen (Natur-)Philosophie, die insbesondere im Daoismus von großer Bedeutung sind. Bei Yang handelt es sich um das Prinzip Himmel, bei Yin um das Prinzip Erde. Der Übergang von Yin zu Yang ist dabei fließend. Es tritt immer gemeinsam auf, niemals isoliert.
Der genaue historische Ursprung liegt wahrscheinlich viele Jahrtausende zurück. Man geht davon aus das, dass Prinzip zuerst im I Ging erwähnt wurde, das aber auch nur sehr ungenau auf etwa 700 bis 1000 Jahre v. Chr. datiet wurde. Zu dieser Zeit standen Yin und Yang vermutlich noch für recht praktische, alltägliche Dinge.
Anhand der Schriftzeichen geht man davon aus, das Yin zu anfangs vermutlich die Bezeichnung für die kältere, nach Norden weisende Seite eines Hügels war, mit Yang wurde die wärmere, nach Süden weisende Seite bezeichnet. Bald wurde daraus abgeleitet, dass die Sonne selbst Yang ist, Erde und Mond hingegen waren Yin. Man kann aber auch nicht sagen, das eine sei gut und das andere schlecht, denn die daoistische Philosophie betont immer wieder, dass das Weiche (Yin) das Harte (Yang) besiegt. Es erscheint also immer als dynamisches Paar von Gegensätzen.

Die Eigenschaften von Yin und Yang:

1.Yin und Yang treten immer gemeinsam auf, niemals isoliert.
2.Yin und Yang befinden sich in einem dauerhaften Zustand von Veränderung und Gleichgewicht.
3.Yin und Yang sind nicht absolut, sondern nur in Relation zueinander zu verstehen.
4.An der Spitze des Yin steigt Yang auf und Yin ab.
5.An der Spitze des Yang steigt Yin auf und Yang ab.
6.Yang und Yin erscheinen als dynamische Paare von Gegensätzen.
7.Yang und Yin verstärken einander, Schicht um Schicht.
8.Yang und Yin erschaffen zur Erde gehörende Dinge in sechs Stufen.
9.Phänomene verstecken sich und spielen im Gefolge von Yang und Yin.