
Shaolin
Das Shaolinkloster ist wohl eins der berühmtesten Gebäude in China. Es liegt am Berg Songshan in der Provinz Henan im Herzen Chinas. Es ist berühmt für seine Kampfkunst und die akrobatischen Höchstleistungen sowie für die verblüffenden Fähigkeiten seiner Mönche.
Der Name "Shao-Lin" kommt aus dem Chinesischen und setzt sich zusammen aus "shào", jung, und "lín", Wald. Shaolin Tempel bedeutet also: Der Tempel im jungen Wald
Das Shaolinkloster entstand vermutlich um 500 n. Chr. und wurde von buddhistischen Mönchen aus Indien, die ihre Lehre verbreiteten, gegründet. Zum Schutz gegen Eindringlinge, Banditen und Feinde des Buddhismus lehrte der indische Mönch Bodhidharma seine Kampfkunst. Aus dem Erlernten entwickelte sich über die Zeit ein Kung Fu Stil, der als Shaolin-Kung Fu ein Oberbegriff für den harten, äußeren Stil ist. Dieser Kung Fu Stil ist jetzt wohl der bekannteste der Welt. Die Übungen der Mönche des Shaolin wurde über mehr als eineinhalb Jahrtausende ohne schriftliche Aufzeichnungen von den Meistern an ihre Schüler weitergegeben und verkünden heute wie einst die Botschaft des Zen, die da lautet "Dein Geist kann den Körper beherrschen".
Heute ziehen die besten Mönche des Klosters durch die ganze Welt und geben Vorführungen von ihren Kampfkünsten um Geld für das Kloster einzunehmen. Bei diesen Vorführungen wird auch immer die Geschichte des Shaolinklosters erzählt. Es ist eine atemberaubende Vorführung die man sich unbedingt mal angucken sollte.