Bild vom 1. Kaiser

Qin Shi Huang Di

Qín Shí Huángdì (Erster Gottkaiser Qin), eigentlich: Yin Zheng (259 v. Chr. - †207), Gründer des Kaiserreichs China, ist eine populäre historische und mythologische Gestalt Chinas.
Fürst Zheng, der spätere Qin Shi Huang Di hieß war der Sohn einer Konkubine und wurde geboren als sein Vater Zhuangxiang (250-247 v. Chr.) eine Geisel in einem Nachbarland war. Der Kaufmann Lu Buwei, der Zhuangxiang die Frau zugeführt hatte, wurde Kanzler.
Zheng kam als 13-Jähriger 247 v. Chr. im Staat Qin an die Macht. Für den Minderjährigen führte zunächst Lu Buwei die unumschränkte Regierung, konnte aber 237 v. Chr. von Zheng blutig entmachtet und ins Exil geschickt werden. Auf dem Weg dorthin wurde er vergiftet.
Mit Qin Shi Huang Di wird vor allem der Beginn des chinesischen Kaiserreiches von 221 v. Chr. verbunden, da ihm die Eroberung der sieben Streitenden Reiche in einem etwa zehnjährigen Krieg angerechnet wird. Er war somit der Erste Kaiser von China.
Durch den Kaiser und seinen Ratgebern verdankt China auch entscheidende Errungenschaften, z.B. den Bau der Chinesischen Mauer, die Vereinheitlichung des Schriftsystems (viele Zeichen hatten zahlreiche Schreibvariationen und wurden nun abgeschafft) und die kaiserliche Zentralregierung.
Qin Shi Huang Di stand auch für Despotismus (ist eine Staatsform, in der das Staatsoberhaupt (der Despot) die absolute Macht über Leben und Tod seiner Untertanen besitzt.) bzw. war wegen der rücksichtslosen Härte seiner Regierung höchst unbeliebt, weswegen es mehrere Attentate gab.
Shi Huang Di starb 207 v. Chr. bei einer seiner zahlreichen Inspektionsreisen. Shi Huang Dis Mausoleum befindet sich in seiner damaligen Hauptstadt Chang'an (heute Xi'an) in der Provinz Shannxi und wird von der als UNESCO - Weltkulturerbe eingestuften Terrakottaarmee „bewacht“.
Seine bis heute anhaltende Popularität zeigt sich u.a. an der Präsenz in zahlreichen Filmen, die sich um seine Person drehen z.B. in Hero.